Ausgewählte Projekte: Kuratierung // Konzept // Text // Pressearbeit

 

 

 Konrad Schulz, Versuch eines Starts, bemannt, 1967
Konrad Schulz, Versuch eines Starts, bemannt, 1967

( Presse- und Öffentlichkeitsarbeit )

 

»irgendwie anfangen« Retrospektive Konrad Schulz
Kuratiert und betreut von Diana Becker, Jan Meyer-Rogge, Dieter Rühmann, Ulla Schulz-Koelling; Mitarbeit: Dr. Roland Scotti

Ort: KÜNSTLERHAUS SOOTBÖRN * Sootbörn 22 * 22453 Hamburg

www.kuenstlerhaus-sootboern.de


Eröffnung: Freitag 28. März 2014, 19 Uhr
Einführung: Dr. Roland Scotti

Ausstellung vom 28. März bis 13. April
Geöffnet: Sa u So von 15 - 18 Uhr     

 

Ingeborg Dammann-Arndt, Objektlandschaft R, 2012
Ingeborg Dammann-Arndt, Objektlandschaft R, 2012

Am Lauf der Weser
Ein Ausstellungsprojekt von Ingeborg Dammann-Arndt,

Ingeborg Steinhage und Heide Duwe
24/08/ bis 07/09/2012 // Galerie auf Zeit, Schillerstr. 37, Bremerhaven

(Text / Einführung  am 24. August 2012)

 

 

Dirk Behrens - siebzehnuhrdreiundfünfzig
31/03/ bis 29/04/2012 // Kunstverein Rotenburg
(Text/ Einführung  zur Eröffnung am 31. März 2012)

 

www.dirkbehrens.de

 

 

© Lili Fischer / Foto: ©elbe&flut/Thomas Hampel
© Lili Fischer / Foto: ©elbe&flut/Thomas Hampel

Lili Fischer - Spinnen im Moor

9. Okt 11 bis 29. Jan 12 - NWWK  Neuer Worpsweder Kunstverein

(Ausstellungskoordination /Texte / Pressearbeit)

 
Fünf gigantische Exemplare der Pholcus phalangioidis schweben von der Decke im hohen Lichtschacht über dunklen Torfbetten. Die langen dürren Beine der Großen Zitterspinne vibrieren  bei kleinster Bewegung im Raum, werfen ihre Schatten auf Schnakengeister, Spinnenfriese und wandumspannende Fotografien vom Teufelsmoor. Lili Fischer hat den zarten Luftwesen und Bewohnern von Pflanzenhöhlen, Kellern und Gewölben mit einer Spannweite von drei Metern eine betörend-bedrohliche Gestalt verliehen. Seit 2000 hat sich die vielseitige Künstlerin der Insektenforschung verschrieben. Nach ihren spektakulären Ausstellungen über Nachtfalter in der Kunsthalle Bremen und der Werkgruppe Schnaken in der Hamburger Kunsthalle präsentiert sie nun erstmals ihr neues Spinnen-Projekt in der Premierenausstellung des frisch gegründeten Neuen Worpsweder Kunstvereins NWWK. 

 

 Lili Fischer im NWWK Neuer Worpsweder Kunstverein

Homepage Lili Fischer

 

 

 

Dirk Behrens »Wer ist M?«, Schloss Agathenburg, 2011
Dirk Behrens »Wer ist M?«, Schloss Agathenburg, 2011

 

 

Dirk Behrens »Wer ist M?«

3. Apr bis 1. Mai 2011 - Schloss Agathenburg

(Kuratorin der Ausstellung/Konzept)

 

Seine Figuren bevölkern Straßen und Plätze, Hallen und städtische Großraumbüros. Menschenmengen, Gruppen, einzelne Individuen im Raum - für den Maler Dirk Behrens sind sie zentraler Welt- und Werkaspekt und ein unerschöpfliches Reservoir für immer neue, überraschende Bildlösungen. Auf großen und kleinen Formaten bestimmen sie,  malerisch und zeichenhaft abstrahiert, den Raum und Rhythmus städtischer Topografien. Gleich einem Wissenschaftler nähert sich Behrens den Bewegungen des Menschen im öffentlichen Raum und übersetzt deren Regelhaftigkeit wie  einer Versuchsanordnung  in sinnliche Malerei. Das Schloss Agathenburg zeigte erstmals eine umfassende monografische Werkschau mit rund 60 seiner Arbeiten.

Archiv Ausstellungen Schloss Agathenburg

Homepage Dirk Behrens

Georges Braque - Die Druckgrafik, Kunsthaus Stade
Georges Braque - Die Druckgrafik, Kunsthaus Stade

Georges Braque - Die Druckgrafik
06. Juni bis 26. September 2010 - Kunsthaus Stade

(Kuratorin der Ausstellung/Ausstellungsgestaltung / Texte für Folder und Pressearbeit)

 

Ohne den großen Franzosen Georges Braque wäre die Entwicklung der Kunst des 20. Jahrhunderts gewiss anders verlaufen. Gemeinsam mit Pablo Picasso erfand er den Kubismus und begründete die gewaltigste Formerneuerung in der Malerei der Moderne. Einige seiner frühen kubistischen Atelierbilder, meditativen Stillleben und späten Vogel-Serien zählen heute zu den schönsten und bedeutendsten Exponaten in den großen Museen weltweit. Nun präsentiert das Kunsthaus Stade erstmals im Norden 150 druckgrafische Werke des bedeutenden französischen Malers aus der  deutschlandweit größten Sammlung.

Die ausgewählten Werke stammen ursprünglich aus einer Pariser Privatkollektion, die sich durch eine nur selten zu sehende Dichte und Geschlossenheit auszeichnet. Die zumeist farbigen Lithographien, Radierungen, illustrierten Malerbücher und einige seltene Keramiken umspannen Braques' künstlerisches Schaffen von 1921 bis zu seinem Tod 1963 und spiegeln geradezu mustergültig den Bilderkosmos des großen Wegbereiters der französischen Moderne. Seit den frühen 1920er Jahren hat  sich Braque intensiv mit den künstlerischen Möglichkeiten der druckgrafischen Verfahren beschäftigt.  Insbesondere im Medium der Lithografie offenbart sich sein koloristisches Talent und seine einzigartige Bildsprache, die sich in umfangreichen Werkfolgen und zyklischen Themenvariationen artikuliert.

Neben vielen Spitzenwerken seines graphischen Oeuvres sind auch zahlreiche Zustandsdrucke und viele kaum gezeigte Unikate im Kunsthaus am alten Stader Fischmarkt zu entdecken, die der Werkschau zugleich einen intimen Ateliercharakter verleihen.Die exquisite Pariser Privatsammlung, die dieser Ausstellung zugrunde liegt, ist dem Graphikmuseum Pablo Picasso Münster im Jahr 2004 übergeben worden und wird als Leihgabe nun erstmals  im Kunsthaus Stade und in zweiter Station im Kunstmuseum Ahlen zu sehen sein.

 

Kunsthaus Stade / Museen Stade

Presse Braque in Stade in: DIE WELT

 

 

 

Jörg Immendorff. Ein Künstler aus Deutschland
18. Januar bis 10. Mai 2009 - Kunsthaus Stade

(Kuratorin der Ausstellung/ Ausstellungsgestaltung /Presse- / Öffentlichkeitsarbeit/ Katalog)

 

Er war ein künstlerischer Visionär der deutschen Einheit, weit bevor die Mauer fiel. Provokant und fordernd war seine Kunst, schillernd und skandalumwoben sein Lebensstil. Jörg Immendorff (1945 - 2007) zählt heute international zu den großen deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Mit einer Auswahl von 160 druckgrafischen Werken aus der Sammlung Geuer & Breckner, Düsseldorf, stellte das Kunsthaus Immendorff  in Stade vor.

 

Bereits mit seinem legendären Werkzyklus 'Café Deutschland' (1977 – 1983) schrieb Jörg Immendorff  Kunstgeschichte: In monumentalen Historiengemälden korrespondierte er künstlerisch mit seinem ostdeutschen Malerfreund A.R. Penck und sezierte deutsch-deutsche Geschichte und Gegenwart mit Ironie und beißendem Spott. Stets hat Immendorff den Dialog gesucht - im Leben, in der Politik und in der Kunst. Auch in seinem großen Zyklus 'Café de Flore' (1987 - 1992) wird das Kaffeehaus zum Ort der Kommunikation und der Begegnungen. Politgrößen und Halbwelt, seine Galeristen und  Künstlerfreunde, aber auch Kunstidole wie Duchamp, Lehmbruck, Max Ernst und Picabia sind nun sein bildnerisches Personal, mit dem er die großen Malerdebatten über die Rolle der Kunst in der Gesellschaft führt. Er selbst schlüpft in seinen Bildern in immer neue Rollen, findet  im legendären Wüstling Tom Rakewell oder im Maleraffen sein unsterbliches Alter Ego...